Samstag, 22. September 2012

Reisebericht 22.9.




22.9.
6. Tag (Sa): Xian - Shanghai
Sie fliegen in die quirlige Metropole Shanghai (ca. 2 Std.). Hier wartet ein besonderes Erlebnis auf Sie: Eine Fahrt mit dem Transrapid. Am Nachmittag erkunden Sie den Yu-Garten, ein herausragendes Beispiel für die chinesische Gartenbaukunst. Im Anschluss spazieren Sie durch die engen Gassen der Altstadt. Zahlreiche Imbissstände, Kunsthandwerkstätten und Märkte reihen sich aneinander. Hier findet sich garantiert das ein oder andere Souvenir. Auch das berühmte Teehaus mit der Zick-Zack-Brücke befindet sich in der Altstadt. Sie übernachten im Yafan Longmen Hotel 4 Sterne. (F, M)


Heute starten wir um 8 Uhr mit dem Bus zum Flughafen, der ca. 30km nordöstlich liegt und fliegen zum 1500km entfernten Shanghai. Es ist trocken aber sehr diesig. Am Flughafen verabschieden wir unseren faulen Reiseleiter. Wir sind unzufrieden mit der Art, wie er uns ohne Informationen lässt und wie wenig engagiert er ist.
Im Flugzeug bekommen wir trotz der nur 2- stündigen Flugzeit sogar etwas zu essen, so dass die meisten Seelen glücklich sind.
Das Wetter ist so schlecht, dass beim Landeanflug auf Pudong (Shanghai) kaum etwas zu sehen ist.
Nach dem Auschecken empfängt uns der neue Reiseleiter. Wir fahren mit dem Transrapid die 30 km in die Stadt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300km/h- 430 km/h wären möglich. Dann folgt gleich ein Stadtprogramm. Die Sicht ist schlecht, aber die Skyline von Shanghai versucht jeder auf Platte zu bannen. Anders als in Peking sieht man hier im Stadtbild Altes neben Neuem. Es sieht nicht so perfekt aus. Shanghai hat über 20 Mio Einwohner und ist die größte Stadt Chinas.
Wir besuchen den einzigen buddhistischen Tempel der Stadt. Er liegt in einem alten Stadtteil, Bettler und Menschen mit ihren teils kranken Kindern stehen in der Straße um zu betteln. Das Bild überfordert uns. Anders als in den mongolischen Tempeln konnte hier fotografiert werden, während die Mönche beteten. Viele Gäste zündeten Räucherstäbchen an und waren dort zum kurzen Gebet. Die Besonderheit dieses Tempels ist eine große weibliche Buddha- Statur aus Jade. Nur diese durfte nicht fotografiert werden. Nach dem Rundgang wurden wir ins Hotel gebracht. Es liegt im Nordosten der Stadt. Wir machen uns frisch und schon geht es wieder in die Stadt zum Essen. Diesmal war das Essen besonders knapp- viele sind nicht satt geworden. Es war zwar lecker und das Lokal war nett. Zu Zehnt ging es dann zu einer Lichterfahrt bei Nacht. Zuerst wurden wir auf den „Bund“ gebracht- der Seite am Fluss, gegenüber der so bekannten Skyline von Pudong. Pünktlich um 19 Uhr erleben wir mit, wie die Hochhäuser erleuchtet werden. Schiffe als Werbeträger von Phillips oder VW ziehen vorbei. An unserer Seite sind die großen Kolonialhäuser zu sehen, die ebenfalls bis 22 Uhr wunderbar beleuchtet werden. Diese alten englischen Villen aus dem Anfang des vorletzten Jahrhunderts beherbergen heute vor allem Banken. Dann geht’s weiter in die Altstadt- eigentlich eine Enttäuschung, denn das was wir uns erhofft hatten bekamen wir nicht zu sehen. Eine künstliche Stadt mit beleuchteten Dächern, wie bei uns auf dem Weihnachtsmarkt.
Das letzte Ziel war die Fussgängerzone. Beleuchtet und geschäftig ging es zu. Die Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet und alles was wir vorher in den Parks gesehen haben- tanzende und singende Menschen, traf man hier an. Quasi auf der Hohen Straße in Köln, die nur 3x so breit ist.








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