Sa, 01.09.12
Frühstückspicknick im Zug. Ankunft in Irkutsk um 10.33 Uhr. Nach dem Besuch eines Dekabristenmuseums und einem Spaziergang über den bunten Bauernmarkt fahren Sie nach Listwjanka am Baikalsee. Unterwegs steht die Besichtigung des Museumsdorfes ‚Talzy‘ auf dem Programm. In Listwjanka besuchen Sie das Baikalmuseum, wo die Flora und Fauna dieses einzigartigen Sees erklärt wird und man die berühmten Süßwasserrobben in einem Aquarium beobachten kann. Privatunterkunft.
(F)
Samstag, 1. September 2012
Freitag, 31. August 2012
Reisetagebuch 006
Fr, 31.08.12
Nach dem Frühstück folgen ein Spaziergang durch das Dorf und ein begleiteter Taigaausflug inkl. einer Bootsfahrt auf der Birjusa durch unberührte Natur. Picknick in der Wildnis am Fluss. Abends Transfer zum Bahnhof und Abfahrt von Taischet nach Irkutsk um 23.37 Uhr mit Zug Nr. 87. Hinweis: Sie bekommen ein Frühstückspicknick mit, da der Zug keinen Speisewagen hat und Sie relativ spät in Irkutsk ankommen.
(F/M/A)
Mal wieder habe ich schlecht in den Schlaf gefunden, obwohl eine Nacht in einem richtigen Bett schon ein gewisser Luxus darstellt.
Ein opulentes Frühstück ist bereitet. Spiegelei, Kasslerfleisch, Tomaten, Butter, Sauerrahm und leckeres Brot.
In zwei Gruppen verbringen wir den Tag.
Wir fahren am Morgen mit zwei Booten über den Fluss mit Morgennebel bis zu einer Ausstiegstelle. Von dort aus klettern wir einen Hügel hoch in die Taiga. Unser Führer, Aleksejs Schwager, kennt sich in Sachen Natur gut aus. Er Erzählt von den angezapften Birken, die im April einen Saft liefern, den Pilzen und Kräutern und den Tieren, die hier gejagt werden. Wir sind beeindruckt von dem Flusspanorama und fotografieren wieder um die Wette.
Mit den Booten werden wir zu einer Picknickstelle gefahren. Unsere Begleiter haben eine komplette Kochausrüstung dabei. In Windeseile wird ein Feuer entfacht und mit 3 Töpfen Wasser und Kartoffeln gekocht. In der Zwischenzeit wird der Salat zubereitet und Brot geschnitten. Wir Touristen unterstützen die beiden, die aber alles im Griff haben. Mikael sucht Kräuter und Hagebutten für den Tee und in einem perfekten Timing bei noch besserem Wetter ist alles bereitet. Dass die beiden das nicht zum ersten Mal machen, merkt man schon daran, dass das Feuer bei unserer Weiterfahrt niedergebrannt ist. Selbst die Holzmenge stimmte genau.
Nach diesem Ausflug trafen wir auf unsere Führerin durchs Dorf.
Das 600 -Seelen- Dorf hat eine Schule einen Laden, ein Kinderheim und keine Brücke mehr. Diese Brücke, die eigentlich die kürzeste Verbindung zur nächstgelegenen Stadt war, ist vor 7 Jahren im Winter von den Dorfbewohnern abgebaut worden, da die dicken Eisschollen des Flusses sie zum Einsturz gebracht hätte und dadurch mehr Schäden entstanden wären.
Zur Sowjetzeit gab es 3 Autos- mittlerweile 100. 120 Kinder besuchen die Schule, 80 Kinder leben in dem Kinderheim.
Die Farben der Häuser sind neben denen Holztönen blau und grün. Die Verzierungen rund um die Fenster sind typisch und man findet sie in allen Variationen überall.
Die Dorfjugend läuft mit Handys Musik- hörend durch die Straßen und begucken uns Touristen genau so, wie wir ihr Dorf.
Morgen ist der 1.9.- der erste Schultag in jedem Jahr. Dieser Tag wird wie ein Feiertag begangen. Blumensträuße werden gepflückt und Vorbereitungen für ein besonderes Essen werden getroffen.
Wir nehmen einen Zug 2 Stunden früher und werden rechtzeitig zum Bahnhof gebracht. Aleksej bekommt die Paninis für das Kinderheim....
Nach dem Frühstück folgen ein Spaziergang durch das Dorf und ein begleiteter Taigaausflug inkl. einer Bootsfahrt auf der Birjusa durch unberührte Natur. Picknick in der Wildnis am Fluss. Abends Transfer zum Bahnhof und Abfahrt von Taischet nach Irkutsk um 23.37 Uhr mit Zug Nr. 87. Hinweis: Sie bekommen ein Frühstückspicknick mit, da der Zug keinen Speisewagen hat und Sie relativ spät in Irkutsk ankommen.
(F/M/A)
Mal wieder habe ich schlecht in den Schlaf gefunden, obwohl eine Nacht in einem richtigen Bett schon ein gewisser Luxus darstellt.
Ein opulentes Frühstück ist bereitet. Spiegelei, Kasslerfleisch, Tomaten, Butter, Sauerrahm und leckeres Brot.
In zwei Gruppen verbringen wir den Tag.
Wir fahren am Morgen mit zwei Booten über den Fluss mit Morgennebel bis zu einer Ausstiegstelle. Von dort aus klettern wir einen Hügel hoch in die Taiga. Unser Führer, Aleksejs Schwager, kennt sich in Sachen Natur gut aus. Er Erzählt von den angezapften Birken, die im April einen Saft liefern, den Pilzen und Kräutern und den Tieren, die hier gejagt werden. Wir sind beeindruckt von dem Flusspanorama und fotografieren wieder um die Wette.
Mit den Booten werden wir zu einer Picknickstelle gefahren. Unsere Begleiter haben eine komplette Kochausrüstung dabei. In Windeseile wird ein Feuer entfacht und mit 3 Töpfen Wasser und Kartoffeln gekocht. In der Zwischenzeit wird der Salat zubereitet und Brot geschnitten. Wir Touristen unterstützen die beiden, die aber alles im Griff haben. Mikael sucht Kräuter und Hagebutten für den Tee und in einem perfekten Timing bei noch besserem Wetter ist alles bereitet. Dass die beiden das nicht zum ersten Mal machen, merkt man schon daran, dass das Feuer bei unserer Weiterfahrt niedergebrannt ist. Selbst die Holzmenge stimmte genau.
Nach diesem Ausflug trafen wir auf unsere Führerin durchs Dorf.
Das 600 -Seelen- Dorf hat eine Schule einen Laden, ein Kinderheim und keine Brücke mehr. Diese Brücke, die eigentlich die kürzeste Verbindung zur nächstgelegenen Stadt war, ist vor 7 Jahren im Winter von den Dorfbewohnern abgebaut worden, da die dicken Eisschollen des Flusses sie zum Einsturz gebracht hätte und dadurch mehr Schäden entstanden wären.
Zur Sowjetzeit gab es 3 Autos- mittlerweile 100. 120 Kinder besuchen die Schule, 80 Kinder leben in dem Kinderheim.
Die Farben der Häuser sind neben denen Holztönen blau und grün. Die Verzierungen rund um die Fenster sind typisch und man findet sie in allen Variationen überall.
Die Dorfjugend läuft mit Handys Musik- hörend durch die Straßen und begucken uns Touristen genau so, wie wir ihr Dorf.
Morgen ist der 1.9.- der erste Schultag in jedem Jahr. Dieser Tag wird wie ein Feiertag begangen. Blumensträuße werden gepflückt und Vorbereitungen für ein besonderes Essen werden getroffen.
Wir nehmen einen Zug 2 Stunden früher und werden rechtzeitig zum Bahnhof gebracht. Aleksej bekommt die Paninis für das Kinderheim....
Und wieder eine kurze SMS....
1. Zugetappe
... das ist nicht der Zug nach "Irgendwo", hier geht's nach Sibirien...
... nächtlicher Aufenthalt in Novosibirsk....
... florierender Bahnhofsverkauf- der ist prima für die Reisenden und die Einheimischen....
Donnerstag, 30. August 2012
Kurze SMS von unterwegs
Hi aus dem tiefsten Sibirien. Wetter, Zug und Reisegruppe bestens. Heute Abend erster Ausstieg und Unterkunft in Familien. Mehr erst bei Internet-Verbindung :-)
Reiestagebuch 005
Do, 30.08.12
Ankunft in Taischet um 21.11 Uhr. Transfer zu Ihrer Unterkunft: Entweder in einem typisch sibirischen Holzhaus in dem Dorf Birjusa (ca. 12 km) oder im Hotel in Taischet (Aufpreis p.P. im Doppelzimmer € 50,- bzw. im Einzelzimmer € 70,-). Abendessen für alle im Dorf. (A)
Nun sind wir in Sibirien.
Vor dem Ural machten die Ortschaften einen heruntergekommen trostlosen Eindruck. Das hat sich hier gewandelt. Es kommt mehr Farbe ins Spiel, die Häuser sehen ordentlicher aus und die Gärten sind liebevoll angelegt. Die Birkenwälder wandeln sich in Mischgebiete- das scheint schon die Taiga zu sein.
Bei den Haltepunkten der Bahn werden wir mutiger uns vom Zug zu entfernen und mit den Babuschkas, die ihre Waren anbieten, zu verhandeln und auszuwählen. Zwischen zwei Haltepunkten fahren sogar Frauen mit, die ihre Handarbeiten, Schals, Tücher, Socken und Handschuhe verkaufen wollen. Ich bezweifel, dass es sich dabei um wirkliche Handarbeiten handelt, es sieht teilweise maschinell hergestellt aus.
Eine unserer Zugbegleiterinnen fragt uns was wir in Taischet wollen, dort sei doch gar nichts los. Das ist es wohl, was uns geboten werden soll und was wir wollen/ gebucht haben.
So mühsam, wie wir uns eingerichtet haben, müssen wir jetzt zusammenpacken.
Der Zug soll nur 2 Minuten halten- ob wir den Ausstieg in der Zeit schaffen???
Na klar- geschafft. Wir werden von Aleksej am Bahnsteig abgeholt. Ohne Phillips Hilfe hätte ich mein Gepäck nicht die langen Treppen hinauf und hinunter geschafft.
Vor dem Bahnhofsgebäude steht ein alter Bus aus dem Kinderheim und Aleksejs Chevrolett mit denen wir nach Birjusa gefahren werden. Die Gruppe wird auf 3 verschiedene Herbergen aufgeteilt. Valentina , die Schwiegermutter von Aleksej, ist meine Gastgeberin. Wir werden als erstes mit einem deftigen Abendessen versorgt. Es gibt Kartoffelbrei, Brühwurst und Salat. Alles aus eigener Herstellung. Dann bekommen wir eine Einführung in die russische Banja (Saune, Waschraum). Wir sollten sie zu zweit nutzen. Ludmilla ist so langsam, dass ich schon fertig bin als sie ankommt. Es war logistisch nicht ganz einfach die richtige Wassertemperatur aus kochendem und eisigem Wasser zu mischen und es dann noch aus den großen Schüsseln auf den Kopf zu befördern, um das Schampo auszuwaschen. Die Schüssel war so schwer, dass sie mit 2 Händen gehoben werden musste und das Schampo ohne die entsprechenden Handbewegungen ging nur schwer aus den Haaren.
Ankunft in Taischet um 21.11 Uhr. Transfer zu Ihrer Unterkunft: Entweder in einem typisch sibirischen Holzhaus in dem Dorf Birjusa (ca. 12 km) oder im Hotel in Taischet (Aufpreis p.P. im Doppelzimmer € 50,- bzw. im Einzelzimmer € 70,-). Abendessen für alle im Dorf. (A)
Nun sind wir in Sibirien.
Vor dem Ural machten die Ortschaften einen heruntergekommen trostlosen Eindruck. Das hat sich hier gewandelt. Es kommt mehr Farbe ins Spiel, die Häuser sehen ordentlicher aus und die Gärten sind liebevoll angelegt. Die Birkenwälder wandeln sich in Mischgebiete- das scheint schon die Taiga zu sein.
Bei den Haltepunkten der Bahn werden wir mutiger uns vom Zug zu entfernen und mit den Babuschkas, die ihre Waren anbieten, zu verhandeln und auszuwählen. Zwischen zwei Haltepunkten fahren sogar Frauen mit, die ihre Handarbeiten, Schals, Tücher, Socken und Handschuhe verkaufen wollen. Ich bezweifel, dass es sich dabei um wirkliche Handarbeiten handelt, es sieht teilweise maschinell hergestellt aus.
Eine unserer Zugbegleiterinnen fragt uns was wir in Taischet wollen, dort sei doch gar nichts los. Das ist es wohl, was uns geboten werden soll und was wir wollen/ gebucht haben.
So mühsam, wie wir uns eingerichtet haben, müssen wir jetzt zusammenpacken.
Der Zug soll nur 2 Minuten halten- ob wir den Ausstieg in der Zeit schaffen???
Na klar- geschafft. Wir werden von Aleksej am Bahnsteig abgeholt. Ohne Phillips Hilfe hätte ich mein Gepäck nicht die langen Treppen hinauf und hinunter geschafft.
Vor dem Bahnhofsgebäude steht ein alter Bus aus dem Kinderheim und Aleksejs Chevrolett mit denen wir nach Birjusa gefahren werden. Die Gruppe wird auf 3 verschiedene Herbergen aufgeteilt. Valentina , die Schwiegermutter von Aleksej, ist meine Gastgeberin. Wir werden als erstes mit einem deftigen Abendessen versorgt. Es gibt Kartoffelbrei, Brühwurst und Salat. Alles aus eigener Herstellung. Dann bekommen wir eine Einführung in die russische Banja (Saune, Waschraum). Wir sollten sie zu zweit nutzen. Ludmilla ist so langsam, dass ich schon fertig bin als sie ankommt. Es war logistisch nicht ganz einfach die richtige Wassertemperatur aus kochendem und eisigem Wasser zu mischen und es dann noch aus den großen Schüsseln auf den Kopf zu befördern, um das Schampo auszuwaschen. Die Schüssel war so schwer, dass sie mit 2 Händen gehoben werden musste und das Schampo ohne die entsprechenden Handbewegungen ging nur schwer aus den Haaren.
Mittwoch, 29. August 2012
Reisetagebuch 004
Mi, 29.08.12
In der Transsib
Nun haben wir schon eine weitere Zeitzone durchfahren. Es sind nur noch Birken, die an uns vorbeirauschen.
Heute frühstücke ich im Abteil. Beim Zugbegleiter hole ich einen Kaffee und vom gestrigen Einkauf habe ich noch eine Teigtasche.
Die Landschaft, die an uns vorbeizieht ändert sich wenig. Die wenigen Halts sind eine erfreuliche Abwechselung im Zugalltag. Wir besuchen uns gegenseitig. Jutta und Peter reisen 1. Klasse. Das bedeutet sie haben in einem anderen Waggon ein Zweibettabteil. Ausser, dass sich entsprechend weniger Menschen die Toilettenräume teilen müssen gibt es aber keinen Unterschied.
Mit Astrid spiele ich ein paar Runden Rummi Kub- die anderen sind keine Spielfreunde. Abends esse ich eine Soljanka im Speisewagen. Das habe ich schlecht abgepasst, denn der Waggon legt sich die ganze Zeit so schief, dass mir die Suppe aus der Schüssel läuft.
Wieder durchfahren wir eine Zeitzone und leider passieren wir den Ural (Europa- Asien- Grenze) in der Nacht.
Die erste müde Kriegerin bestimmt die Schlafengehzeit für das ganze Abteil. Für mich zu früh- ich brauche lange bis ich einschlafe.
Das Wetter ist wieder phantastisch.
In der Transsib
Nun haben wir schon eine weitere Zeitzone durchfahren. Es sind nur noch Birken, die an uns vorbeirauschen.
Heute frühstücke ich im Abteil. Beim Zugbegleiter hole ich einen Kaffee und vom gestrigen Einkauf habe ich noch eine Teigtasche.
Die Landschaft, die an uns vorbeizieht ändert sich wenig. Die wenigen Halts sind eine erfreuliche Abwechselung im Zugalltag. Wir besuchen uns gegenseitig. Jutta und Peter reisen 1. Klasse. Das bedeutet sie haben in einem anderen Waggon ein Zweibettabteil. Ausser, dass sich entsprechend weniger Menschen die Toilettenräume teilen müssen gibt es aber keinen Unterschied.
Mit Astrid spiele ich ein paar Runden Rummi Kub- die anderen sind keine Spielfreunde. Abends esse ich eine Soljanka im Speisewagen. Das habe ich schlecht abgepasst, denn der Waggon legt sich die ganze Zeit so schief, dass mir die Suppe aus der Schüssel läuft.
Wieder durchfahren wir eine Zeitzone und leider passieren wir den Ural (Europa- Asien- Grenze) in der Nacht.
Die erste müde Kriegerin bestimmt die Schlafengehzeit für das ganze Abteil. Für mich zu früh- ich brauche lange bis ich einschlafe.
Das Wetter ist wieder phantastisch.
Dienstag, 28. August 2012
Reisetagebuch 003
Reisetagebuch 003
Di, 28.08.12
In der Transsib
Ich bin so gespannt wie es draussen aussieht.
Meine Abteilgenossinnen schlafen noch, so dass ich noch mit dem Aufstehen warten muss. Um 9.30 Uhr gehe ich dann zur Toilette und bekomme die ersten Eindrücke von der Gegend.
Es sieht aus, wie in der Wahner Heide an der Panzerstrasse auf dem Weg zur Schule. Ein Birkenwald durchsetzt mit anderen Laubbäumen, sandiger Boden und alles ganz eben. Zum Frühstück gehe ich in den Speisewagen. Leckeres braunes Brot, Käse und Kaffee machen mich zufrieden. Junge Menschen betreiben dieses Lokal. Es gibt eine handgeschriebene Rechnung auf der auch ein 10% iger Serviceaufschlag ausgewiesen ist. Von den acht 4er Sitzgruppen im Speisewagen dürfen aber nur vier- fünf von den Gästen besetzt werden. In zwei haben sich die Bediensteten, auch wenn sie gar nicht da sind niedergelassen und eins ist mit Getränken belegt ein weiteres mit Lunchpaketen, die aber bald verteilt werden..
Alles was nicht Wald ist und an uns vorbeirauscht wird zunächst einmal als Foto festgehalten. Kleine Ortschaften mit dunkelen Holzhäuschen, aber vereinzelt auch mit bunten Dächern machen einen ehr trostlosen Eindruck. Große Kraftwerke, eingezäunte Firmengelände, Züge, Bahnanlagen, Flussbetten- alles was sich bietet wird erst einmal fotografiert. Diese Motive tauchen aber nur sehr selten auf.
Beim Halt in ?? kaufen wir bei dem Babuschkas am Bahnsteig ein. Es gibt gefüllte Prioggen, Geräucherter Fisch, Tomaten, Gurken, Pilze und Beeren.
Das Wetter ist ausgezeichnet, die Sonne scheint - es scheinen Engel zu reisen!
Di, 28.08.12
In der Transsib
Ich bin so gespannt wie es draussen aussieht.
Meine Abteilgenossinnen schlafen noch, so dass ich noch mit dem Aufstehen warten muss. Um 9.30 Uhr gehe ich dann zur Toilette und bekomme die ersten Eindrücke von der Gegend.
Es sieht aus, wie in der Wahner Heide an der Panzerstrasse auf dem Weg zur Schule. Ein Birkenwald durchsetzt mit anderen Laubbäumen, sandiger Boden und alles ganz eben. Zum Frühstück gehe ich in den Speisewagen. Leckeres braunes Brot, Käse und Kaffee machen mich zufrieden. Junge Menschen betreiben dieses Lokal. Es gibt eine handgeschriebene Rechnung auf der auch ein 10% iger Serviceaufschlag ausgewiesen ist. Von den acht 4er Sitzgruppen im Speisewagen dürfen aber nur vier- fünf von den Gästen besetzt werden. In zwei haben sich die Bediensteten, auch wenn sie gar nicht da sind niedergelassen und eins ist mit Getränken belegt ein weiteres mit Lunchpaketen, die aber bald verteilt werden..
Alles was nicht Wald ist und an uns vorbeirauscht wird zunächst einmal als Foto festgehalten. Kleine Ortschaften mit dunkelen Holzhäuschen, aber vereinzelt auch mit bunten Dächern machen einen ehr trostlosen Eindruck. Große Kraftwerke, eingezäunte Firmengelände, Züge, Bahnanlagen, Flussbetten- alles was sich bietet wird erst einmal fotografiert. Diese Motive tauchen aber nur sehr selten auf.
Beim Halt in ?? kaufen wir bei dem Babuschkas am Bahnsteig ein. Es gibt gefüllte Prioggen, Geräucherter Fisch, Tomaten, Gurken, Pilze und Beeren.
Das Wetter ist ausgezeichnet, die Sonne scheint - es scheinen Engel zu reisen!
Montag, 27. August 2012
Reisetagebuch 002
Reisetagebuch 002
Mo, 27.08.12
Nach dem Frühstück wird ausgecheckt und Sie geben Ihr Gepäck in die Gepäckaufbewahrung des Hotels (die Gebühren dafür sind nicht im Preis enthalten und betragen pro Gepäckstück 100 Rubel). Um 10.00 Uhr beginnt eine dreistündige, deutschsprachige Führung: Zunächst steht eine Metrofahrt zu den schönsten Stationen der berühmten Moskauer Metro auf dem Programm. Anschließend besuchen Sie den Moskauer Kreml mit seinen herrlichen Kirchen und Palästen. Nach einer Mittagspause (das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten) folgt je nach Wetterlage entweder eine Schiffsfahrt auf der Moskwa oder ein Spaziergang auf der Twerskaja. Rückfahrt per Metro zum Hotel und von dort gegen 22.00 Uhr Transfer zum Jaroslawer Bahnhof. Abfahrt von Moskau nach Taischet um 23.45 Uhr mit Zug Nr. 2 - das ist der berühmte Moskau-Wladiwostok-Express ‚Rossija‘!
(F)
Ich habe gut geschlafen und habe überhaupt kein Problem mit der Zeitumstellung- hier ist es schon 2 Stunden später, d.h. ja eigentlich früh aufstehen. Nach dem ganz ordentlichen Frühstück- es gab alles westliche auch im Frühstücksbuffett, nur teilweise in einem anderen Kleid. Das Obst und ein Frühstücksei machen mich schon glücklich, denn vom Abendessen habe ich ziemliche Blähungen.
Mit Andrea und Ludmilla sitze ich an einem Tisch und wir führen die ersten Kennenlerngespräche.
Dann geht es auf Zimmer um die Koffer zu packen, die wir in der Hotelloge abgeben können. Um 10 Uhr holt uns die Reiseleiterin für Moskau im Hotel ab. Wir fahren mit der Metro in die Stadt zum Kremel. Eine mehrstündige Besichtigung steht uns bevor. Moskau ist eine Stadt auf sieben Hügeln, wobei man wissen muss, dass in Moskau eine Erhöhung von über 20m schon Hügel heißt. Es leben hier 12 Mio gezählte Menschen- 15 Mio sind es aber wohl.
Der Kremel und die Stadt beeindruckt mit den tausenden Türmchen- die Fotoapparate
stehen nicht still. Auch im Kremel sind es 7 Kirchen. Wir lernen, wie die orthodoxen Kirchen aufgebaut sind. Eingang im Westen, das Paradis im Osten die 2. Ikone rechts neben der Paradistür stellt den jeweiligen Kirchenpathron dar. Oben an der Decke ist das Himmelreich darunter die weltlichen Menschen, dann die Propheten/ Aposteln ????? und darunter Maria mit Jesus . An der Westseite ist rechts meist die Hölle dargestellt.
Über den Alexandergarten gehen wir zum roten Platz. Vorher schauen wir uns noch die Wachparade am Mausoleum an.
Kerstin geht verloren...
Im Kaufhaus GUM bummeln wir und essen in der 3. Etage zu Mittag.
Danach geht es durch ein Vierseitenhaus, dessen überdachter Innenhof für Bälle und Messen genutzt wird, zum Schiffsanleger.
Bei der Bootsfahrt auf der Moskwa geht es vorbei am Kremel und an verschiedenen Parkanlagen, bis hin zum Sportpark mit einem Stadion für 100 000 Besucher, was schon 1956 gebaut wurde.
In der gesamten Stadt gibt es aus der Stalinzeit insgesamt 7 sogenannte Zuckerbäckerhäuser. In vier sind Regierungsbüros untergebracht, 2 sind Wohnhäuser und eins gehört zur Universität.
Auch bei den modernen Neubauten gibt es das Konzept immer gleich mehrere Gebäude einer Sorte über das Stadtgebiet zu verteilen.
Mit der Metro geht es zurück in die Innenstadt und dann ins Hotel.
Dort sind wir alle erleichtert, weil wir Kerstin dort wiederfinden.
Wir gehen noch einmal essen, decken uns mit Wasser und Salzkekse für die Bahnfahrt ein und dann werden wir von einem Kleinbus abgeholt. Das Gepäck wird abenteuerlich gestapelt- die Fahrweise ist jedoch im Vergleich zu gestern recht angenehm.
Am Bahnhof haben wir noch 1,5 Stunden Zeit.
Um 23.45 Uhr geht es los!
Wir besteigen den Zug NR. 2 im Waggon 3. Mit 3 weiteren Frauen teile ich mir das Abteil. Anfangs scheint es unmöglich, dass wir alle unsere Koffer und Sachen unterbringen können. Nach und nach geht’s und wir gehen auch schnell schlafen. Ich habe ein Bett oben. Es ist eng, aber nicht so hart wie ich erwartet habe. Das schaukeln und ruckeln des Waggons ermöglicht uns schnell in den Schlaf zu kommen.
Mo, 27.08.12
Nach dem Frühstück wird ausgecheckt und Sie geben Ihr Gepäck in die Gepäckaufbewahrung des Hotels (die Gebühren dafür sind nicht im Preis enthalten und betragen pro Gepäckstück 100 Rubel). Um 10.00 Uhr beginnt eine dreistündige, deutschsprachige Führung: Zunächst steht eine Metrofahrt zu den schönsten Stationen der berühmten Moskauer Metro auf dem Programm. Anschließend besuchen Sie den Moskauer Kreml mit seinen herrlichen Kirchen und Palästen. Nach einer Mittagspause (das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten) folgt je nach Wetterlage entweder eine Schiffsfahrt auf der Moskwa oder ein Spaziergang auf der Twerskaja. Rückfahrt per Metro zum Hotel und von dort gegen 22.00 Uhr Transfer zum Jaroslawer Bahnhof. Abfahrt von Moskau nach Taischet um 23.45 Uhr mit Zug Nr. 2 - das ist der berühmte Moskau-Wladiwostok-Express ‚Rossija‘!
(F)
Ich habe gut geschlafen und habe überhaupt kein Problem mit der Zeitumstellung- hier ist es schon 2 Stunden später, d.h. ja eigentlich früh aufstehen. Nach dem ganz ordentlichen Frühstück- es gab alles westliche auch im Frühstücksbuffett, nur teilweise in einem anderen Kleid. Das Obst und ein Frühstücksei machen mich schon glücklich, denn vom Abendessen habe ich ziemliche Blähungen.
Mit Andrea und Ludmilla sitze ich an einem Tisch und wir führen die ersten Kennenlerngespräche.
Dann geht es auf Zimmer um die Koffer zu packen, die wir in der Hotelloge abgeben können. Um 10 Uhr holt uns die Reiseleiterin für Moskau im Hotel ab. Wir fahren mit der Metro in die Stadt zum Kremel. Eine mehrstündige Besichtigung steht uns bevor. Moskau ist eine Stadt auf sieben Hügeln, wobei man wissen muss, dass in Moskau eine Erhöhung von über 20m schon Hügel heißt. Es leben hier 12 Mio gezählte Menschen- 15 Mio sind es aber wohl.
Der Kremel und die Stadt beeindruckt mit den tausenden Türmchen- die Fotoapparate
stehen nicht still. Auch im Kremel sind es 7 Kirchen. Wir lernen, wie die orthodoxen Kirchen aufgebaut sind. Eingang im Westen, das Paradis im Osten die 2. Ikone rechts neben der Paradistür stellt den jeweiligen Kirchenpathron dar. Oben an der Decke ist das Himmelreich darunter die weltlichen Menschen, dann die Propheten/ Aposteln ????? und darunter Maria mit Jesus . An der Westseite ist rechts meist die Hölle dargestellt.
Über den Alexandergarten gehen wir zum roten Platz. Vorher schauen wir uns noch die Wachparade am Mausoleum an.
Kerstin geht verloren...
Im Kaufhaus GUM bummeln wir und essen in der 3. Etage zu Mittag.
Danach geht es durch ein Vierseitenhaus, dessen überdachter Innenhof für Bälle und Messen genutzt wird, zum Schiffsanleger.
Bei der Bootsfahrt auf der Moskwa geht es vorbei am Kremel und an verschiedenen Parkanlagen, bis hin zum Sportpark mit einem Stadion für 100 000 Besucher, was schon 1956 gebaut wurde.
In der gesamten Stadt gibt es aus der Stalinzeit insgesamt 7 sogenannte Zuckerbäckerhäuser. In vier sind Regierungsbüros untergebracht, 2 sind Wohnhäuser und eins gehört zur Universität.
Auch bei den modernen Neubauten gibt es das Konzept immer gleich mehrere Gebäude einer Sorte über das Stadtgebiet zu verteilen.
Mit der Metro geht es zurück in die Innenstadt und dann ins Hotel.
Dort sind wir alle erleichtert, weil wir Kerstin dort wiederfinden.
Wir gehen noch einmal essen, decken uns mit Wasser und Salzkekse für die Bahnfahrt ein und dann werden wir von einem Kleinbus abgeholt. Das Gepäck wird abenteuerlich gestapelt- die Fahrweise ist jedoch im Vergleich zu gestern recht angenehm.
Am Bahnhof haben wir noch 1,5 Stunden Zeit.
Um 23.45 Uhr geht es los!
Wir besteigen den Zug NR. 2 im Waggon 3. Mit 3 weiteren Frauen teile ich mir das Abteil. Anfangs scheint es unmöglich, dass wir alle unsere Koffer und Sachen unterbringen können. Nach und nach geht’s und wir gehen auch schnell schlafen. Ich habe ein Bett oben. Es ist eng, aber nicht so hart wie ich erwartet habe. Das schaukeln und ruckeln des Waggons ermöglicht uns schnell in den Schlaf zu kommen.
Ein Tag Moskau, aber kein Hotelzimmer mehr....
Sonntag, 26. August 2012
Reisetagebuch 001
Reisetagebuch 001
So, 26.08.12
Linienflug nach Moskau und Transfer vom Flughafen zum Hotel Ismailowo Alfa.
Heute morgen werde ich durch den Wecker um 7 Uhr geweckt. Gut geschlafen und gar nicht so aufgeregt wie an den letzten Morgenden hole ich zum letzten Mal für 8 Monate die leckeren deutschen Frühstücksbrötchen.
Das Gepäck, insgesamt 25 kg, ist schon im Wohnzimmer. Ich bin gespannt, ob ich damit gut auskomme. Gepackt ist nach dem Prinzip „Tasche in der Tasche“. Meine Handgepäcktasche passt in die große Tasche hinein, so kann ich gut aufteilen.
Mit Holger, Lorenz und Canel wird gefrühstückt und gegen 8.30Uhr starten wir Richtung Flughafen. Ich checke ein und gebe das große Gepäck auf. Ein Sudoku muss noch gekauft werden und dann verabschiede ich mich von meinen Lieben. Es kommen leise Zweifel, ob das wohl alles so richtig ist, was ich da mache. Der Zöllner muntert mich gleich auf- denn die Aufkleber auf meinen Lap Top „gehen nicht“- so wie er sagt. Gladbach und FC zusammen...!!!??? Ich erkläre es ihm und er lenkt ein.
Ziemlich pünktlich um 10.30 Uhr werden wir mit einem Bus zu unserem Flieger gebracht. Ein Air Bus 319 von German Wings soll mich und ca 100 weitere Gäste mit viel Rückenwind innerhalb von 2 Stunden 15 Minuten nach Moskau bringen. Da für mich der Best Preis gebucht wurde, bekomme ich sogar eine Käse- Schwarzbrotstulle und ein kleines Glas Wasser ;-)
Das Wetter in Köln ist nicht berauschend, so dass ich trotz Fensterplatz den Dom nicht fotografieren kann.
Beim Landeanflug auf Moskau erkennt man schon die enorme Weite des Landes. Viel Wald, wenig Straßen und verstreute Ortschaften. Es wird viel gebaut und man erkennt , dass auch so richtig geklotzt wird. Nicht nur riesige Grundstücke, auch die Häuser, die darauf gebaut werden haben Ausmaße, die in Deutschland nicht so üblich sind. Auffällig sind auch die Bunt eingedeckten Häuser. Viele sind rot, grün oder blau.
Am Flughafen läuft alles wie am Schnürchen. Ich bin schneller als erwartet durch die Passkontrolle und das Gepäck kommt ebenfalls sehr schnell. Hinter der Zollstelle, die mich überhaupt nicht beachtet wartet schon ein junger Mann mit einem Schild „Vermaasen“ in der Hand. Ich gehe freuig auf ihn zu, ihm ist kaum eine Mine zu entlocken, geschweige denn ein Ton. Er dreht auf dem Absatz und eilt mit großen Schritten voraus. Ich mit zwei Taschen und Rucksack versuche zu folgen. Als er merkt, dass ich nicht so schnell nachkomme vergewissert er sich erst einmal, ob ich denn ins Alfa - Hotel muss. Ja muss ich. Un stellt er mich auf dem Mittelstreifen der Zufahrtsstraße ab und erklärt, dass der in 5 Minuten mit einem Auto mich abholt. Die Verständigung lief- nahezu wortlos- in Englisch.
Dort abgestellt, wurde ich von vielen Autos und Taxen angesprochen, ob ich mitgenommen werden will. Nein ich wartete auf Meinen Fahrer....
Mit einem Ford S-Max ging es dann Richtung Stadt. Ca. eine Stunde sollte diese Fahrt dauern. Ich bin einige Tode gestorben bei diesem Fahrstil. Mit hoher Geschwindigkeit dicht auffahren, rechts überholen, aus vier Fahrstreifen gleich 5 oder 6 machen, über rote Ampel bis zur Sichtlinie vorfahren, telefonieren mit 2 Handys, das Navi mehrfach umstellen sind sicher nicht alle Begebenheiten.
Wir sind aber auch durch die Stadt direkt am Kremel vorbei gefahren.
Gegen 17 Uhr war ich dann im Hotel. Ein riesiger Kasten in einer merkwürdigen Umgebung. Mein Zimmer liegt im 15. Stock, ist klein aber ok. Aus meiner Reisegruppe ist noch niemand da. 21 Uhr soll der Treffpunkt sein. Also Zeit genug die Umgebung zu erkunden.
Als Erstes tausche ich Geld. Die ganze Gegend ist voller Real Player ( Lucis) . 100te sind es, in wunderschönen und aufwendigen Kostümen. Ein großer Freizeitpark grenzt an. Lauter kleine Türmchengebäude .... Und zur anderen Seite in Park mit viel Kinderkirmeskram. Bunte Buden, wie wir sie in Polen schon kennengelernt haben.
Dann gehe ich zurück zum Hotel und chatte mit Holger. Er hat schon ein Abreisebild in den Blog gestellt.
Nun kommt auch unsere Reiseleiterin an, mit der ich das Zimmer teile.
Ludmilla hat noch einiges zu organisieren. Wir treffen uns am Abend im hoteleigenen Restaurant zum Abendessen und kennenlernen.
Es ist eine nette Truppe, wir stellen uns gegenseitig vor und erhalten Infos zum morgigen Tag. Mit einigen gehen wir noch in die Bar.
So, 26.08.12
Linienflug nach Moskau und Transfer vom Flughafen zum Hotel Ismailowo Alfa.
Heute morgen werde ich durch den Wecker um 7 Uhr geweckt. Gut geschlafen und gar nicht so aufgeregt wie an den letzten Morgenden hole ich zum letzten Mal für 8 Monate die leckeren deutschen Frühstücksbrötchen.
Das Gepäck, insgesamt 25 kg, ist schon im Wohnzimmer. Ich bin gespannt, ob ich damit gut auskomme. Gepackt ist nach dem Prinzip „Tasche in der Tasche“. Meine Handgepäcktasche passt in die große Tasche hinein, so kann ich gut aufteilen.
Mit Holger, Lorenz und Canel wird gefrühstückt und gegen 8.30Uhr starten wir Richtung Flughafen. Ich checke ein und gebe das große Gepäck auf. Ein Sudoku muss noch gekauft werden und dann verabschiede ich mich von meinen Lieben. Es kommen leise Zweifel, ob das wohl alles so richtig ist, was ich da mache. Der Zöllner muntert mich gleich auf- denn die Aufkleber auf meinen Lap Top „gehen nicht“- so wie er sagt. Gladbach und FC zusammen...!!!??? Ich erkläre es ihm und er lenkt ein.
Ziemlich pünktlich um 10.30 Uhr werden wir mit einem Bus zu unserem Flieger gebracht. Ein Air Bus 319 von German Wings soll mich und ca 100 weitere Gäste mit viel Rückenwind innerhalb von 2 Stunden 15 Minuten nach Moskau bringen. Da für mich der Best Preis gebucht wurde, bekomme ich sogar eine Käse- Schwarzbrotstulle und ein kleines Glas Wasser ;-)
Das Wetter in Köln ist nicht berauschend, so dass ich trotz Fensterplatz den Dom nicht fotografieren kann.
Beim Landeanflug auf Moskau erkennt man schon die enorme Weite des Landes. Viel Wald, wenig Straßen und verstreute Ortschaften. Es wird viel gebaut und man erkennt , dass auch so richtig geklotzt wird. Nicht nur riesige Grundstücke, auch die Häuser, die darauf gebaut werden haben Ausmaße, die in Deutschland nicht so üblich sind. Auffällig sind auch die Bunt eingedeckten Häuser. Viele sind rot, grün oder blau.
Am Flughafen läuft alles wie am Schnürchen. Ich bin schneller als erwartet durch die Passkontrolle und das Gepäck kommt ebenfalls sehr schnell. Hinter der Zollstelle, die mich überhaupt nicht beachtet wartet schon ein junger Mann mit einem Schild „Vermaasen“ in der Hand. Ich gehe freuig auf ihn zu, ihm ist kaum eine Mine zu entlocken, geschweige denn ein Ton. Er dreht auf dem Absatz und eilt mit großen Schritten voraus. Ich mit zwei Taschen und Rucksack versuche zu folgen. Als er merkt, dass ich nicht so schnell nachkomme vergewissert er sich erst einmal, ob ich denn ins Alfa - Hotel muss. Ja muss ich. Un stellt er mich auf dem Mittelstreifen der Zufahrtsstraße ab und erklärt, dass der in 5 Minuten mit einem Auto mich abholt. Die Verständigung lief- nahezu wortlos- in Englisch.
Dort abgestellt, wurde ich von vielen Autos und Taxen angesprochen, ob ich mitgenommen werden will. Nein ich wartete auf Meinen Fahrer....
Mit einem Ford S-Max ging es dann Richtung Stadt. Ca. eine Stunde sollte diese Fahrt dauern. Ich bin einige Tode gestorben bei diesem Fahrstil. Mit hoher Geschwindigkeit dicht auffahren, rechts überholen, aus vier Fahrstreifen gleich 5 oder 6 machen, über rote Ampel bis zur Sichtlinie vorfahren, telefonieren mit 2 Handys, das Navi mehrfach umstellen sind sicher nicht alle Begebenheiten.
Wir sind aber auch durch die Stadt direkt am Kremel vorbei gefahren.
Gegen 17 Uhr war ich dann im Hotel. Ein riesiger Kasten in einer merkwürdigen Umgebung. Mein Zimmer liegt im 15. Stock, ist klein aber ok. Aus meiner Reisegruppe ist noch niemand da. 21 Uhr soll der Treffpunkt sein. Also Zeit genug die Umgebung zu erkunden.
Als Erstes tausche ich Geld. Die ganze Gegend ist voller Real Player ( Lucis) . 100te sind es, in wunderschönen und aufwendigen Kostümen. Ein großer Freizeitpark grenzt an. Lauter kleine Türmchengebäude .... Und zur anderen Seite in Park mit viel Kinderkirmeskram. Bunte Buden, wie wir sie in Polen schon kennengelernt haben.
Dann gehe ich zurück zum Hotel und chatte mit Holger. Er hat schon ein Abreisebild in den Blog gestellt.
Nun kommt auch unsere Reiseleiterin an, mit der ich das Zimmer teile.
Ludmilla hat noch einiges zu organisieren. Wir treffen uns am Abend im hoteleigenen Restaurant zum Abendessen und kennenlernen.
Es ist eine nette Truppe, wir stellen uns gegenseitig vor und erhalten Infos zum morgigen Tag. Mit einigen gehen wir noch in die Bar.
Abreise
| und Tschö..... |
Die Ankunft in Moskau erfolgte schon nach 2:25 Std mit Rückenwind.
Morgen ist ein Tag in Moskau eingeplant und abends geht es dann gegen 23 Uhr in die Transsibirische Eisenbahn. Die ersten drei Tage fahren wir durch und es wird vermutlich keinen neuen Blog-Einträge geben.
Unterwegs werde ich mich bemühen immer wieder etwas von mir hören zu lassen.
Spätestens in Peking, das wir am 16.9. erreichen, wird es wieder einen geregelten Internetzugang geben.
Liebe Grüße an daheim
Grete
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| Die geplante Reiseroute |
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