Montag, 27. August 2012

Reisetagebuch 002

Reisetagebuch 002

Mo, 27.08.12
Nach dem Frühstück wird ausgecheckt und Sie geben Ihr Gepäck in die Gepäckaufbewahrung des Hotels (die Gebühren dafür sind nicht im Preis enthalten und betragen pro Gepäckstück 100 Rubel). Um 10.00 Uhr beginnt eine dreistündige, deutschsprachige Führung: Zunächst steht eine Metrofahrt zu den schönsten Stationen der berühmten Moskauer Metro auf dem Programm. Anschließend besuchen Sie den Moskauer Kreml mit seinen herrlichen Kirchen und Palästen. Nach einer Mittagspause (das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten) folgt je nach Wetterlage entweder eine Schiffsfahrt auf der Moskwa oder ein Spaziergang auf der Twerskaja. Rückfahrt per Metro zum Hotel und von dort gegen 22.00 Uhr Transfer zum Jaroslawer Bahnhof. Abfahrt von Moskau nach Taischet um 23.45 Uhr mit Zug Nr. 2 - das ist der berühmte Moskau-Wladiwostok-Express ‚Rossija‘!
(F)

Ich habe gut geschlafen und habe überhaupt kein Problem mit der Zeitumstellung- hier ist es schon 2 Stunden später, d.h. ja eigentlich früh aufstehen. Nach dem ganz ordentlichen Frühstück- es gab alles westliche auch im Frühstücksbuffett, nur teilweise in einem anderen Kleid. Das Obst und ein Frühstücksei machen mich schon glücklich, denn vom Abendessen habe ich ziemliche Blähungen.
Mit Andrea und Ludmilla sitze ich an einem Tisch und wir führen die ersten Kennenlerngespräche.
Dann geht es auf Zimmer um die Koffer zu packen, die wir in der Hotelloge abgeben können. Um 10 Uhr holt uns die Reiseleiterin für Moskau im Hotel ab. Wir  fahren mit der  Metro in die Stadt zum Kremel. Eine mehrstündige Besichtigung steht uns bevor. Moskau ist eine Stadt auf sieben Hügeln, wobei man wissen muss, dass in Moskau eine Erhöhung von über 20m  schon Hügel heißt. Es leben hier 12 Mio gezählte Menschen- 15 Mio sind es aber wohl.
Der Kremel und die Stadt beeindruckt mit den tausenden Türmchen- die Fotoapparate
stehen nicht still. Auch im Kremel sind es 7 Kirchen. Wir lernen, wie die orthodoxen Kirchen aufgebaut sind. Eingang im Westen, das Paradis im Osten die 2. Ikone rechts neben der Paradistür stellt den jeweiligen Kirchenpathron dar. Oben an der Decke ist das Himmelreich darunter die weltlichen Menschen, dann die Propheten/ Aposteln ????? und darunter Maria mit Jesus . An der Westseite ist rechts meist die Hölle dargestellt.

Über den Alexandergarten gehen wir zum roten Platz. Vorher schauen wir uns noch die Wachparade am Mausoleum an.
Kerstin geht verloren...
Im Kaufhaus GUM bummeln wir und essen in der 3. Etage zu Mittag.
Danach geht es durch ein Vierseitenhaus, dessen überdachter Innenhof für Bälle und Messen genutzt wird, zum Schiffsanleger.
Bei der Bootsfahrt auf der Moskwa geht es vorbei am Kremel und an verschiedenen Parkanlagen, bis hin zum Sportpark mit einem Stadion für 100 000 Besucher, was schon 1956 gebaut wurde.
In der gesamten Stadt gibt es aus der Stalinzeit insgesamt 7 sogenannte Zuckerbäckerhäuser. In vier sind Regierungsbüros untergebracht, 2 sind Wohnhäuser und eins gehört zur Universität.
Auch bei den modernen Neubauten gibt es das Konzept immer gleich mehrere Gebäude einer Sorte über das Stadtgebiet zu verteilen.
Mit der Metro geht es zurück in die Innenstadt und dann ins Hotel.
Dort sind wir alle erleichtert, weil wir Kerstin dort wiederfinden.
Wir gehen noch einmal essen, decken uns mit Wasser und Salzkekse für die Bahnfahrt ein und dann werden wir von einem Kleinbus abgeholt. Das Gepäck wird abenteuerlich gestapelt- die Fahrweise ist jedoch im Vergleich zu gestern recht angenehm.
Am Bahnhof haben wir noch 1,5 Stunden Zeit.
Um 23.45 Uhr geht es los!
Wir besteigen den Zug NR. 2 im Waggon 3. Mit 3 weiteren Frauen teile ich mir das Abteil. Anfangs scheint es unmöglich, dass wir alle unsere Koffer und Sachen unterbringen können. Nach und nach geht’s und wir gehen auch schnell schlafen. Ich habe ein Bett oben. Es ist eng, aber nicht so hart wie ich erwartet habe. Das schaukeln und ruckeln des Waggons ermöglicht uns schnell in den Schlaf zu kommen.

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