18.9.
2.
Tag (Di): Beijing
Freuen
Sie sich auf die Große Mauer. Dieses Meisterwerk windet sich über
6.000 km über schroffe Bergspitzen. Erleben Sie das Bauwunder
hautnah und entdecken Sie bei einem Bummel immer neue Ausblicke auf
die Mauer und die hügelige Landschaft. Im Anschluss zeigen wir Ihnen
eines der Ming-Gräber und Sie spazieren über den heiligen Weg.
Steinerne Tier- und Soldatenfiguren stehen am Weg und prüfen die
Seelenreinheit der Besucher. (F, M)
Um
8 Uhr soll es zur großen Mauer gehen. Deswegen bin ich um 7 Uhr beim
Frühstück. Es gibt ein reichhaltiges asiatisches und europäisches
Buffett. Mit 3 Tassen Kaffee versuche ich meine Verdauung in Schwung
zu bringen. Es fehlen mir Obst und Jogurt. Die Wassermelonen sind
zwar erfrischend aber nicht verdauungsfördernd.
Auf
der Fahrt zeigt Chen, unsere Dolmetscherin und Reiseleiterin, an
jedem von uns was Akupressur ist. Sie kennt 3 Punkte und wird bei mir
im Nacken fündig. Das tut ganz ordentlich weh, soll aber bei
regelmäßiger Behandlung Wunder wirken. Einen kleinen
Schriftzeichen- Kurs hat sie auch schon mit uns allen gemacht. Wenn
man die Symbolik der Zeichen verstanden hat, erschließen sich gleich
neue Welten. Allerdings kommt es mir so vor, dass diese Sprache in
besonders eindeutig sein kann und auf Interpretation angewiesen ist.
Vielleicht lerne ich ja noch mehr.
An
einer Süßwasserperlenzucht und – Verkaufsstelle wird eine Pause
eingelegt. Hier müssen offenbar alle Touristenreisebusse, die
vorbeikommen anhalten. Menschenmassen werden durchgeschleust. Eine
Kette wird in unserer Gruppe gekauft- das reicht wohl....
Heute
halten wir an einem anderen teil der großen Mauer. Es ist ein viel
engeres Tal. Eine große Autostraße und die Bahnlinie (wohl die der
Transsib) kommen hier durch. Ich gehe gleich los und besteige dieses
Mal den rechten Teil der Mauer. Es ist von Anfang an recht steil aber
die Treppenstufen sind etwas gleichmäßiger. Da es nicht Wochenende
ist, sind kaum Chinesen unterwegs. Die Mauer ist nicht so voll.
Nach
dem Mauerbesuch wird gegessen- wieder an einem großen runden Tisch
mit diversen Angeboten auf der drehbaren Glasscheibe in der Mitte...
Wir
besuchen eine andere Anlage der Ming Gräber als mit der ersten
Gruppe. Man sieht viele edle Grabbeigaben in einem Museum und einen
Grabhügel mit Tempel und Steele.
Am
Abend stehen verschiedene Freizeitaktivitäten zur Auswahl. Peking-
Oper, Kung Fhu Darbietung oder Pekingenten Essen. Ich besuche mit
noch 4 weiteren Teilnehmern die Peking Oper. Ich war durch K. schon
etwas vorbereitet. Es fand in dem Hotel statt, in dem wir eigentlich
hätten untergebracht werden sollen.
Vor
der Aufführung ist noch Zeit und ich treffe Krissi bei Skype. Das
war toll mit ihr zu schreiben ;-)
Ein
großer Saal mit einer Bühne und im unteren Bereich mit einer Tisch
und Stuhl- Bestuhlung, weiter oben eine reine Sesselbestuhlung.
Plüsch und bequem! Wurde mir wären der Aufführung auch mal kurz
zum Verhängnis-die Augen fielen zu. Es gab jedoch tolles, besonders
für die Augen. Noch vor der Aufführung schminkte sich ein
Hauptdarsteller auf der Bühne und wurde dort auch angekleidet und
zwar mit mindestens 6 Schichten. Die Musik war gewöhnungsbedürftig,
die Kostüme super. Es gab eine Kung Fu Kampfszene als pantomimischen
Tanz, den man sich in totaler Dunkelheit vorstellen sollte. Sie war
gekonnt und witzig- die beiden Kämpfer bekamen auch besonderen
Applaus. Nach ca. 1,5 Stunden war die Aufführung vorbei und wir
wurden vom Bus wieder abgeholt.
Im
Hotel gab es in der Longe noch ein Bier.
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