Freitag, 22. März 2013
Montag, 18. Februar 2013
Hamburg am 16.2.2013
Montag, 11. Februar 2013
Sandstedt
Montag, 4. Februar 2013
Cooks
Rarotonga- eine Südseeinsel, die vieles zu bieten hat
| prächtige Bäume und Vegetation |
| Meer |
| Berge |
| Palmen und Strand |
Strandgut
| Schneckenhaus mit Fremdbewohner |
| Korallen aller Art |
| Muschel mit Bewohner |
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| Träume von einer anderen Welt mit KFC und Mc Do |
wichtige Gebäude
| auf jedem Grundstück gibt es Gräber, an denen auch Leben stattfindet |
| das Parlamentsgebäude ist eine ehemalige Wohnanlage der Bauarbeiter des Flughafens |
| ein Gefängnis mit offener Tür... |
Fortbewegungsmittel- Höchstgeschwindigkeit auf der ganzen Insel ist 50 km/h
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| mein Gefährt für eine Woche... |
| Familienkutsche- Gartenstühle auf der Ladefläche bieten Platz für eine Großfamilie |
Kokosnüsse, Bananen und andere Früchte
| wer hat die Kokosnuss, wer hat die.... |
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| Bananenstauden |
| Gemüseauslagen |
| auf dem Markt |
Aitutaki- eine Trauminsel
| trotz wolkenverhangenem Himmel strahlt das "Türkis" |
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| Bootsfahrt... |
| ... mit Südseeklängen |
| Blick auf das Artoll |
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| Palmen und Strand |
Musik und Tanz
| Gitarren und Ukulelen |
| Trommeln |
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| Sonnenuntergang |
Samstag, 19. Januar 2013
Cook Island 3.Tag
Mittwoch,
den 9.1.2013 wieder so um die 19 Uhr
Eine
gut durchgeschlafene Nacht liegt hinter mir und ich werde vom
tosenden Geräusch des Pazifiks geweckt.
Es
gibt mein obligatorisches Frühstück: 2 Toast, 1 Ei, 1
Käse-Marmeladen- Brot, Saftschorle und Kaffee natürlich.
Meinen
Internet Zugang bekomme ich nur in der Nähe der Rezeption, denn dort
steht das Modem über das ich mich einwählen kann. C. begrüßt mich
wieder mit Küsschen links und rechts und „ Sweet Darling“ „Sweet
Heart“- schade, mit der Art komme ich nicht zurecht und diese
Kontaktmöglichkeit fällt von meiner Seite aus.
Mein
Plan für heute ist schwimmen gehen und die Inland Road zu fahren.
Mit meinem Moped geht’s los und schneller als ich mich versehen
kann bin ich schon durch Muri Beach durch. Ich muss besser auf
Zufahrten zum Meer achten. Die erste Gelegenheit direkt an den Strand
zu kommen nutze ich.
Hmmm,
ich bin offenbar zu fimmschig- ohne Badeschuhe will ich nicht ins
steinige und korallige Meer. Nun gut, dann mache ich zu mindestens
einen Strandspaziergang und den teilweise auch durchs Wasser. Heute
war ich so clever alle meine Wertsachen wegen meiner Schwimmpläne zu
Hause zu lassen, und was passiert, die Speicherkarte des
Fotoapparates ist voll und später auch noch der Akku leer. Mit
wenigen Fotos muss ich dann wohl erst einmal nach Hause. Beim Rückweg
auf der Suche nach Strandschätzen stieß ich auf eine kleine rote
Muschel, die ich mitgenommen habe. Plötzlich zwickt mich diese
Muschel. Ein kleiner Krebs lebt darin und findet das gar nicht gut
von mir durch die Gegend getragen zu werden. Ich habe mich auch ganz
schön erschrocken und gehe jetzt wachsamer am Strand entlang.
Viele
kleine Krebse sind unterwegs und laufen immer seitwärts in ihre
Löcher. Dann komme ich an eine Stelle, an der ganz viele kleine
Muscheln spazieren gehen. Ich schaue dem ganzen interessiert zu und
lösche noch Fotos, damit ich doch wenigstens ein paar von diesem
Schauspiel machen kann.
Gegen
12 Uhr bin ich wieder zu Hause und springe erst einmal in den kleinen
Pool, denn das Meer vor meiner Terrasse ist nicht beschwimmbar. Die
Mittagssonne brennt so sehr, dass ich beschließe eine Pause hier
einzulegen und erst um 14 Uhr wieder zu starten. I
Mit
Jogurt und einem Apfel komme ich gut über den Mittag; Hunger habe
ich eh kaum. Wahrscheinlich habe ich viel zu viel zu Essen dabei und
gekauft. Für den Wein sehe ich jetzt beim Schreiben aber gute
Chancen dass er leer wird ;-)
Nach
der Siesta auf der Terrasse und einem Kapitel lesend auf dem Bett
starte ich abermals nach Muri Beach, um ein Kajak zu mieten. Diesmal
fahre ich einfach durch einen Schotterweg ans Meer und siehe da- ich
stehe am Jachtklub und an einer Kajakvermietung direkt mitten in der
Lagune. 3 Stunden für 20 Dollar sind gut. Mit meinem neuen Kathmandu
Wassersack starte ich. Das Wasser ist seicht und Kajaks, Kittsurfer
und spielende Kinder /Familien tummeln sich hier. Ich paddele einfach
mal in Richtung der anderen Kajaks und schaue was die so machen. Auf
der Höhe der Inseln fangen die Korallenbänke an. Durch die Lagune
werden die großen Wellen abgehalten und man kann sich wunderbar
treiben lassen. Dann umrunde ich die westlichste der Inseln und fahre
zur Mittleren, denn dort ist viel Betrieb und ich erhoffe mir dort
einen kühlen Drink. Leider falsch- hier sind die Lagunen Kreuzfahrer
gelandet und das ist eine geschlossene Veranstaltung. Nach einer
kurzen Rast im Schatten nehme ich mein erstes Bad im Meer. Wunderbar!
Erfrischt starte ich die letzte Paddeletappe in Richtung östliche
Insel. Der Wind briest auf und die Sonne scheint mir zu sehr auf den
Rücken, dass ich den Rückweg antrete. Vorbei an einer
Hochzeitsgesellschaft in einem Strandlokal und zwischen den
spielenden Kindern paddel ich zu meinem Ausgangsort. Im Yachtclub
trinke ich eine Cola und esse ein leckeres Vanilleeis.
Jetzt
bin ich gut gerüstet für die Inland Road. Sobald sich die
Möglichkeit bietet rechts abzubiegen, tue ich das. Auf großen
Grundstücken stehen die kleinen bunten Häuschen mit ihren offenen
Veranden. Die Wäscheleinen hängen voller Wäsche.
Heute
ist wohl Müllverbrennungs-Tag- an Zig verschiedenen Stellen wird-
oft in Metallfässern- der Hausmüll verbrannt. Das stinkt
entsetzlich.
Vorbei
am Gefängnis und am Krankenhaus passiere ich diesmal den Flughafen
von der anderen Seite.
In
Avarua angekommen ziehe ich meine bereits bekannten Kreise und fahre
wieder an der Kirche vorbei. Hier scheint es täglich um 18 Uhr einen
Gottesdienst zu geben, denn Flip Flop- Träger im Anzug und weiß
gekleidete Frauen mit schön geschmückten Strohhüten strömen in
Richtung Kirche. Gestern habe ich noch an einen besonderen Anlass
gedacht.
Über
die Inland Road fahre ich nun endgültig nach Hause. Der erste Weg
führt unter die Dusche.
I
Cook Islands 1./2. Tag
Dienstag,
den 8.1.2013 der 1. und 2.
19
Uhr Ortszeit
So,
nun sitze ich hier auf Rarotonga auf meiner Terrasse und habe keine
10m von mir entfernt das Meer, davor Palmen und einen leider
wolkenverhangenen Himmel.
Das
war nun mein zweiter 8. Januar 2013- schon komisch, dass sich die
Tage doppeln. Am Ende dieser Reiseetappe werde ich ja einen Tag
einfach aus meinem Leben streichen müssen, es lohnt sich also nicht
wirklich auf diese Weise den Alterungsprozess aufhalten zu wollen.
Nach
3 Monaten Tagebuch- Abstinenz versuche ich nun einmal meine Eindrücke
niederzuschreiben. Der Flug von Christchurch nach Auckland war ohne
Probleme, leider ohne Fensterplatz, so dass ich die Landschaften, die
ich ja nun von der Erde aus kenne von oben zu betrachten- das Wetter
wäre dafür ideal gewesen.
Diesmal
habe ich einen Fensterplatz. Ich versuche zu erkennen wo ich schon
gewesen bin. Natürlich erkenne ich Teile von Auckland- den One-Tree
Hill und den Fernsehturm und auch ein paar Boote. Nach einer kurzen
Meerpassage überqueren wir vermutlich die Coromandel Halbinsel.
Obwohl wunderschöne Sandstrände zu erkennen sind, erkenne ich
nichts wieder, weder Port Jackson noch Hahei. Egal- es geht ja jetzt
auch in die Südsee und ich freue mich darauf.
Meine
australische Sitznachbarin ist ganz begeistert von den Cook Islands-
sie reist immerhin zum 2. Mal mit ihrer Familie dorthin. Offenbar bin
ich in meiner Jeans und meinem kurzärmeligen T-Shirt ihrer Meinung
nach viel zu warm angezogen für das, was mich in 3,5 Stunden
erwarten soll. Mal schauen- hier im Flieger fühle ich mich durchaus
richtig angezogen....
Es
wird schnell dunkel und nach hinten geschaut erkennt man einen
grandiosen Sonnenuntergang. Ganz viel rot und schwarz- nach vorne ist
einfach nur dunkele Nacht. Der Flugschreiber sagt auch, dass wir uns
in der Nähe der Datumsgrenze bewegen. Ich stelle meine Uhr um und
schlafe noch ein wenig, denn wir kommen ja gestern um 1.30 Uhr in der
Nacht an. Beim Ausfüllen der Einreise- und Zollerklärung wird mir
ein wenig mulmig. Sind die hier wohl genau so komisch wie bei der
Einreise nach NZ? Die Fragen nach Pflanzen und tierischen Produkten,
z.B. Honig deuten sehr darauf hin. Was bleibt mir nichts anderes
übrig, als anzugeben, dass ich da etwas dabei habe und auch Alkohol-
ganze 2 Liter Wein.
Bei
der Einreise läuft es ganz schnell. Das ging ja schon mal gut.
Direkt hinter dem Einreisetresen laufen die Koffer durch- quasi alles
in einem Raum. Wie wird das nun am Zoll? Kofferdurchleuchtung? Meine
Zollerklärung wirft Fragen auf. Ein älterer Herr interessiert sich
für meine kleine Handgepäcktasche. Immerhin ist da eine Flasche
Wein drin. Nun befragt er mich zu meiner Zollerklärung. Ich sage
ihm, dass ich ein paar Sachen für mein erstes Frühstück hier dabei
habe und er und seine Kollegin geben sich damit zufrieden und wollen
meine Sachen gar nicht erst ansehen.
Puh-
nun nur noch meinen Transfer finden. Viele Veranstalter stehen mit
Schildern in der Ausgangshalle und eine Offizielle, mit
Flughafenuniform kommt auf mich zu und hilft mir weiter. Sie verweist
mich an einen Tresen und dort frage ich nach dem Sunrise Beach
Bungalow Park. Die Leute dort deuten auf eine hinkende Frau mit einer
Socke und einem Flip Flop. Ich gehe zu ihr und sie überfällt mich
mit einem Redeschwall. Sie ist alles andere als das, was man sich als
polynesische Frau vorstellt. Dünn bist dürr, groß, mit ganz harten
Gesichtszügen und scheinbar hyperaktiv. Sie rennt noch hin und her
und kommt zurück und sagt zwar, dass noch ein Paar ankommen muss,
sie mich nun aber schon in den Park bringt. Ich steige in einen recht
neuen japanischen PKW ein, den man kaum hört. Sie kutschiert mich
durch den Hauptort Avarua. Es ist stockdunkel und nichts zu erkennen.
Während der Autofahrt kommt ein wenig relaxtes Gefühl auf. Man
fährt hier nicht schneller als 50km/h. C.`s Redeschwall ist
vielleicht auch dazu da, dass sie selber wach bleibt. Ihr „Darling“
oder „Lovley Margareta“ geht mir schon ziemlich auf den Wecker.
Da ich im Finsteren ankomme, erkenne ich sowieso nichts von der
Umgebung. Mit der „Seaside“ soll es diese Nacht aber noch nicht
klappen- was soll`s. Es ist feucht in der Luft und immer noch recht
warm und das Häuschen riecht nach Müpfel. O.K. Was will man
erwarten, wenn man direkt am Meer wohnen will und das Klima das seine
dazu tut.
Ich
ziehe ein und C. fährt zurück zum 9 km entfernten Flughafen. Ich
gehe ins Bett und bin hellwach. Das Buch, was ich nun anfange zu
lesen hilft mir aber auch noch nicht in den Schlaf- die nicht zu
erkennende Fremde scheint mich zu beschäftigen.
Dann
bringt die Nacht mir doch noch den erhofften Schlaf. Um 9.30 Uhr
werde ich erst wach und mache mir ein Frühstück. Weisses Toastbrot,
Philadelphia, Honig und Marmelade. Und Kaffee natürlich- draussen
auf der Terrasse mit Meerblick aber durch eine Häuserlücke
hindurch.
Hier
gibt es außer Hühnern und einem Hahn, 2 Hunden und 3 Katzen
unzähliges Kleingetier- wohl üblich für diese Gegend. Die Ameisen
und Käfer tun aber nichts und machen mir auch nichts aus. Auf dem
Grundstück hier ist mitten zwischen den Bungalows auch ein Friedhof
mit uralten Gräbern, aber auch eins neueren Datums. Diese Art
Friedhöfe sieht man überall.
Nach
dem Spülen gehe ich dann zu den Gastgebern. Wir besprechen was ich
so vorhabe.
Ich
möchte ein Moped mieten und meinen Tagesausflug nach Aitutaki
machen, einer kleineren Nachbarinsel, die Angelika mir sehr ans Herz
gelegt hat. B., C. Partner fährt mich und ein junges
niederländisches Pärchen zur Mopedvermietung nach Muri. Es geht
alles sehr korrekt und wichtig zu, d.h. es braucht entsprechend Zeit.
Um 12 Uhr bin ich dann endlich Mieterin einer kleinen 125 ccm
Automatik Yamaha. Bis Sontag um 12 Uhr soll dieses Gefährt jetzt
meins ein. Jetzt muss ich nach Avarua zur Polizei, um mir die
offizielle Driver Lizenz zu erwerben.
Die
Polizeistation ist gar nicht zu verfehlen, denn die Mopedreihen, die
davor stehen sind nicht zu übersehen. Ca. 15 Personen sind vor mir
daran mit Führerschein aus dem Heimatland vorlegen und Passfoto
machen lassen und 20 Dollar bezahlen und dann einen richtigen
laminierten Führerschein zu bekommen. Es ist sowieso High Noon, so
dass ich ganz froh bin im Schatten zu stehen. Der Schweiß tropft
trotzdem aus jeder Pore. Nach ungefähr einer Stunde bin ich fertig.
Gleich spreche ich den ersten Passanten auf der Straße an, ob er
mich mit meinem neuen Führerschein vor der Polizei fotografieren
kann.
Das
Ganze ist eine gute Einnahmequelle für den Staat(?) und so ca. 4-5
Beamten haben eine Dauerstellung.
Nun
mache ich mich auf einen Erkundungsgang zu Fuß durch die westliche
Seite des Orts.
Danach
mache ich meinen Wocheneinkauf und fahre nach Hause, denn da steht
mir ja noch ein Umzug bevor. Mein neues Heim ist heute noch
angestrichen worden- von außen.
Es
ist immer wieder bedeckt am Himmel und es fiselt auch, aber
gleichzeitig ist es so warm, dass man sich darüber freut. Beim
Moped- Fahren mache ich es übrigens so, wie ich es zu Hause nie
machen würde- ich fahre mit kurzer Hose und Top, aber mit Helm, was
schon für Aufsehen sorgt.
Vor
dem Abendessen will ich aber auf jeden Fall die Insel einmal
umrunden. Die gut 30 km sind ja mit kleinen Stops bei einer
Geschwindigkeit von 40- 50 km/h in einer Stunde zu schaffen. Einige
Fotostops muss ich einlegen, bevor ich dann durchgeschwitzt mein zu
Hause erreiche.
Eine
Stunde konnte ich noch im Hellen draussen auf der Terrasse sitzen, um
20 Uhr ist es hier so stockdunkel, dass man nicht mehr nach draussen
möchte.
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